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Infos über Kaminholz



Raummeter

Der Raummeter (rm) oder Ster ist ein Raummaß für Holz und die gebräuchlichste Maßeinheit beim Handel mit Brennholz. Ein Raummeter (1 Ster) entspricht einem Würfel von einem Meter (1 m) Seitenlänge, also einem Rauminhalt von einem Kubikmeter (1 m³) geschichteter Holzscheite, einschließlich der Zwischenräume in der Schichtung.
In Deutschland war nach der Ausführungsverordnung zum Gesetz über Einheiten im Meßwesen vom 26. Juni 1970 das Raummeter (Abkürzung: Rm) als besonderer Name für das Kubikmeter bei "Volumenangaben für geschichtetes Holz einschließlich der Luftzwischenräume" bis zum 31. Dezember 1977 gesetzlich zulässig. Seitdem sind in Deutschland nur noch das Kubikmeter, das Liter und alle dezimalen Teile und Vielfache hiervon, die mit SI-Vorsätzen bezeichnet sind, gesetzlich zulässige Volumeneinheiten. Um das Raummeter im geschäftlichen Verkehr ohne Bedeutungsverlust zu vermeiden, sollte man das Stapelvolumen (VSt) oder das Schüttvolumen (VSch) in Kubikmeter angeben.

Der Schüttraummeter (srm) entspricht einer lose geschütteten Holzmenge von einem Kubikmeter.

Ein Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume ist der Festmeter (fm).

Der Verband für Holzwirtschaft gibt folgende Richtwerte zur Umrechnung an:

Umrechnungszahlen für Raummaße
1,0 Festmeter (fm) = 1,4 Raummeter/Ster (rm) = 2,0 bis 2,4 Schüttraummeter (srm)
0,7 Festmeter (fm) = 1,0 Raummeter/Ster (rm) = 1,4 bis 1,65 Schüttraummeter (srm)
0,5 Festmeter (fm) = 0,7 Raummeter/Ster (rm) = 1,0 bis 1,2 Schüttraummeter (srm)

Raummeter

Der Holzanteil im Inhalt eines Raummeters ist von der Stückgröße und -form, sowie der Sorgfalt beim Aufsetzen abhängig und kann somit schwanken. Gewöhnlich entspricht 1 Raummeter ca. 0,7 Festmeter. Dabei handelt es sich um Holz mit einer Kantenlänge von 1m. Früher wurde das Holz im Wald auf einen Meter abgelängt, damit der Förster oder Waldbesitzer dann genau die Holzmenge abmessen konnte. Auf Kaminofenlänge gesägt wurde es nach dem Aufmaß.



Schüttraummeter

Im Handel und Transport ist eine ordentliche Schichtung häufig unwirtschaftlich, z. B. für gespaltenes Kaminholz oder Hackschnitzel. Das entsprechende Gut wird dann einfach geschüttet, was deutlich mehr Luft in einem Raummeter Holz lässt als bei ordentlicher Schichtung. Man spricht dann vom Schüttraummeter oder Schüttmeter. Der Schüttraummeter ist kein amtliches Maß, je nach Dichte der Schüttung ist die Menge unterschiedlich.

Welches Holz kann oder darf man verbrennen ?

Naturbelassenes Holz ist praktisch frei von Schwefel, Schwermetallen und Halogenen. Durch seine natürliche Zusammensetzung ist naturbelassenes Holz daher ein besonders umweltverträglicher Energieträger. Naturbelassenes, trockenes Holz verbrennt in einer guten Feuerungsanlage sehr sauber. Umweltgifte wie Schwefeldioxid, das sich mit Wasser zu Salzsäure verbindet, Speichergifte wie Schwermetalle oder krebsverdächtige halogenierte Kohlenwasserstoffe werden bei sauberem Holzabbrand nicht emittiert.

Die neuen Feuerungsanlagen verbrennen trockenes Holz so wirkungsvoll und umweltverträglich wie nie zuvor. Sie erreichen Emissionswerte, die jede gesetzliche Vorschrift weit unterschreiten. Deshalb darf nach der Bundesemissionsschutzverordnung nur naturbelassenes, stückiges Holz verwendet werden, das maximal 20% Restfeuchte enthält.

Andere brennbare Dinge wie Spanplatte, lackiertes, beschichtetes oder nasses Holz, Plastik oder Müll zu verbrennen, ist vom Gesetzgeber ausdrücklich verboten. Es ist durchaus im eigenen Interesse des Ofenbesitzers, sich an diese Gesetze zu halten. Schadgase aus seinem Ofen kämen ja in der unmittelbaren Umgebung - auf dem Balkon und im eigenen Garten - wieder herunter. Und kaum jemand wird wohl so dumm sein, sich selbst zu schädigen. Außerdem unterliegt der Kamin ein- bis viermal im Jahr der Kontrolle des Schornsteinfegers, welcher Umweltsünden mit geschultem Blick erkennen kann.

Umweltschutz ist in allen Lebensbereichen auch eine Verantwortung des Einzelnen. Jeder Ofenbetreiber sollte sich vor Inbetriebnahme seines Ofens umfassend über die Bedienungsweise und die gesetzlichen Vorschriften zur Verbrennung informieren. Energiepolitisch liegt die Holzfeuerung voll im Trend. Wenn der Ofen in den Übergangszeiten betrieben wird, kann die Zentralheizung kalt bleiben und fossile Importbrennstoffe wie Heizöl oder Gas werden eingespart. So wird die Atmosphäre entlastet, denn die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist einer der Hauptverursacher für den Treibhauseffekt.

Konkret geklärt ist auch die Definition des offenen Kamins: Ein offener Kamin ist eine Feuerstätte, die bestimmungsgemäß „mit offenem Feuerraum gelegentlich betrieben wird“. Mit anderen Worten: Alle Kamine, die eine selbstschließende Tür (und/oder Glasscheibe) besitzen, sind im Sinne der Verordnung keine offenen Kamine und unterliegen damit auch nicht der Beschränkung "gelegentlicher Betrieb".

Wie wird Heizholz richtig gelagert ?

Scheite auf Längshölzern stapeln, damit die Luft unter dem Holzstoß hindurchblasen kann.

Hinter dem Holzstoß einen mindestens 5 bis 10cm breiten, senkrechten Luftspalt lassen, damit die durchströmende Luft entweichende Feuchtigkeit mitnehmen kann.

Holzscheite an einer belüfteten, möglichst sonnigen Stelle und regengeschützt aufschichten.

Holz braucht Zeit zum Austrocknen: In Abhängigkeit vom Lagerplatz bis zu 2 Jahre !

Frisches Holz nicht im Keller stapeln, da es dort nicht richtig trocknen kann.

Nur bereits trockenes Holz sollte in trockenen, zum Beispiel belüfteten Kellern gelagert werden.

Vorteile gegenüber fossilen Energieträgern:

Holz hat eine positive Energiebilanz !

Holz ist ein ständig nachwachsender Rohstoff

Holz wächst in der „Solarfabrik Wald“, die nebenbei noch zahlreiche Schutz- und Erholungsfunktionen erfüllt.

Holz ist risikoarm aufzubereiten, zu transportieren und zu lagern.

Holz kann nach der Verbrennung als Asche im Garten als Dünger verwendet werden.

Holz fällt dezentral an und benötigt nur kurze Transportwege !